Die wichtigsten Erkrankungen der Kiefer

1) Pinien-Prozessionsspinner

Thaumetopoea pityocampa

Betroffene Bäume weisen mehr oder weniger starke Entlaubung und Neste der Prozessionsspinner auf. Das größte Problem stellen jedoch die Brennhaare auf dem Körper der Larve dar. Infolge des direkten Kontakts mit den Larven oder aufgrund der Verbreitung der Haare in der Umgebung können, starke Hautausschläge und allergische Reaktionen bei Menschen auftreten. Auch Haustiere, insbesondere Hunde, können das Opfer ihrer eigenen Neugier werden und in Kontakt mit den Larven kommen, mit schweren Folgen für Nase, Zunge und Augen.

Wie kann man dieses
Problem lösen?
KONTAKTE


2) Seekiefer-Schildlaus in erschwerender Kombination mit Dioryctria sylvestrella

matsucoccus feytaudi dioryctria sylvestrella

(Matsucoccus feytaudi) Die Schildlaus kommt auf Seekiefern (Pinus Pinaster) vor. Der Befall betrifft vor allem bereits ausgewachsene Pflanzen. Die erkrankten Bäume weisen Vergilbung, Rötung, anormalen Nadelverlust, Harzausfluss entlang des Stamms und progressive Wachstumsverschlechterung auf. Innerhalb einiger Jahre kann das zum Tod der am stärksten befallenen Pflanzen führen. Die Larven verursachen den Schaden durch den Entzug des Pflanzensafts und der Freigabe von Toxinen, welche zur Zellveränderungen im Gewebe in der Nähe von den Saugstellen führt.
Nach etwa 3-5 Jahren nach dem Parasitenbefall beginnt die Pinie, ihr Harz nach außen zu treiben. Das erste Leidenssignal drückt sich in der Freigabe von aromatischen Substanzen aus, sog. Terpene, die einen Harzfalter, den sog. Dioryctria sylvestrella, anziehen, der den Harzaustritt verursacht.

Wie kann man dieses
Problem lösen?
KONTAKTE


3) Knospentriebwickler

evetria buoliana

Evetria buoliana: Hierbei handelt es sich um einen Schmetterling, deßen Larven sich auf Kosten der Kiefern entwickeln und besonders für junge Pflanzen gefährlich sind. Die Larven verursachen den offensichtlichsten Schaden an den jungen Trieben, die vertrocknen oder deformiert wachsen.
Die befallenen Pflanzen entwickeln sich langsamer und wachsen unregelmäßiger. Die Motte befällt vor allem die Bäume von Pinus Nigra, Pinus Silvestris, Pinus Insignis, Pinus Ponderosa und Pinus Halepensis und seltener von Pinus Pinaster und Pinus Pinea. Der Befall betrifft vorrangig junge Pflanzen im Alter zwischen 5 und 15 Jahren.

Wie kann man dieses
Problem lösen?
KONTAKTE


4) Blattläuse

Afidi delle piante

Sie gehören zur Familie der Schnabelkäfern und es gibt vielerlei Arten. Der Hauptschaden, den die Blattläuse an den Pflanzen verursachen, ist der Entzug von Pflanzensäften, die für das Überleben notwendig sind. Dieses verursacht nach und nach das Absterben der Bäume. Während sich die Käfer von den Pflanzensäften ernähren, setzen sie zudem HONIGTAU frei, ein zuckerhaltiges Ausscheidungsprodukt, das Autos, Fußöden und andere Planzen beschmutzt. Wenn es auf die Blätter und den Stamm gelangt, kommt es zur Bildung zahlreicher Pilzarten, welche die Bäume weiter beschädigen. Zudem rufen Blattläuse sogenannte SCHWÄRZEPILZE hervor, die die Photosynthese der Pflanzen behindern.

Wie kann man dieses
Problem lösen?
KONTAKTE


5) Großer Waldgärtner

Tomicus piniperda

(Tomicus piniperda) Unter den zahlreichen Käferarten, die Pinien befallen, sind die Arten der Gattung Tomicus (= Blastophagus) die gefürchtetsten Waldinsekten im Alpen- und Mittelmeerraum. Ausgewachsene Schädlinge greifen die Knospen an, während die Larven sich in der Rinde des Stammes und der großen Äste entwickeln. Das Laub neigt zum Austrocknen und am Stamm zeigen sich die Austrittslöcher der Käfer. Die Schäden des Großen Waldgärtners betreffen sowohl Pflanzen in gutem Zustand als geschwächte Pflanzen. Die Schäden der ausgewachsenen Käfern an den Trieben gesunder Pflanzen, führen zu Schwächungen, die im folgenden Jahr einen Substrat zur Entwiklung von Brutstätten der Borkenkäfer verursachen. Die Tunnel, die bei der Wanderung und dem Heranwachsen der Larven in die Stämme von geschwächten Pflanzen gegraben werden, führen zu irreversiblen Schäden, die letztendlich zum Absterben der Pflanzen führen.

Wie kann man dieses
Problem lösen?
KONTAKTE


6) Marchalina Hellenica

marchalina hellenica

Die Marchalina hellenica stammt von den griechischen Inseln der Ägäis. Diese Art von Insekt befällt in der Regel Kiefernarten und in diesem Bereich scheinen die empfänglichsten Arten die Pinie (Pinus pinea), die Aleppo-Kiefer (Pinus halepensis) und die Kalabrische Kiefer (Pinus brutia) zu sein. Aus taxonomischer Sicht an, ist die Marchalina hellenica ein Gleichflügler und gehört im Einzelnen zur Gruppe der Schildläuse.
Die Marchalina Hellenica produziert eine große Menge an wachsartigem weißem und flockigem Sekret, der den Körper bedeckt und an Stämmen und Ästen von befallenen Kiefern gut sichtbar ist. Große Mengen dieser Insekten schädigen die Kiefer, indem sie sich vom Pflanzensaft ernähren, bis der Baum abstirbt.

Wie kann man dieses
Problem lösen?
KONTAKTE


Wie kann man dieses Problem lösen?

Man kann endotherapeutische Eingriffe (Stamm-Injektionen) mit der Technogreen®-Methode durchführen. Das Verfahren besteht aus einer kontrollierten Injektion (unter Druck oder als natürliche "Tropf"-Infusion) in den Stamm eines jeden einzelnen Baumes. Die verwendeten Pflanzenschutzprodukte wurden speziell für die endotherapeutische Anwendung konzipiert und registriert. Diese Technik bietet zahlreiche Vorteile, welche die breitflächige Dispersion von normalerweise verwendeten Pflanzenschutzmitteln nicht gewährleistet und erweist sich als äußerst wirksam, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt ausgeführt wird, um die jeweiligen Erkrankungen zu bekämpfen.

WENN SIE WEITERE INFORMATIONEN ERHALTEN MÖCHTEN, SCHREIBEN SIE UNS EINE E-MAIL AN DIE ADRESSE INFO@TECHNOGREEN.AT
Unsere Mitarbeiter werden Ihnen innerhalb von 24 Stunden antworten. Öffnungszeiten von Montag bis Freitag 8:30 - 12:30 / 14:30 - 18:30
Samstags, sonntags und an Feiertagen geschlossen.

KONTAKTE